Mit Pinsel und Tusche schreiben wir japanische Schriftzeichen auf Reispapier. „Shodo” nennt man es in Japan, wobei „Sho” schreiben bedeutet und „do” der Weg.

Es ist der Weg der Selbstfindung bzw. Harmonisierung von Körper und Geist. Sanfte, fließende Linien machen die Schönheit dieser Schrift aus. Der Pinsel wird immer senkrecht gehalten, was gleichzeitig die Wirbelsäule aufrecht hält und uns dadurch unsere Körperhaltung bewusst wird. Der Aspekt der „Schreibkunst” schenkt uns viel Raum für Kreativität so dass wir uns auch mal richtig auslassen und unser eigenes Kunstwerk gestalten können.

Ablauf des intensiven Übens

ab 9.45 Uhr
Einlass
10.30 - 13.00 Uhr
Kalligrafie (Grundübungen des Pinselschreibens)
13.00 Uhr
Teepause mit kleinem Imbiss (ca.30 Minuten)
13.30 - 15.00 Uhr
Kalligrafie (freie Gestaltung eines kleinen Kunstwerkes)
15.00 Uhr
Aufräumen: u.a. Pinsel auswaschen, Kunstwerke einrollen usw.

Kalligrafie, in japanisch Shodo, ist auch eine Art und Weise, um zu sich zu kommen. Vor allem wenn man Sutren (buddhistische Niederschriften) zu Papier bringt, wird es zur Meditation. Aber auch das Schreiben einfacher Verse, Gedichte oder menschlicher Weisheiten dient dem Verständnis des Mensch-seins. Natürlich ist der künstlerische Ausdruck in der Pinselschift von Harmonie und fließenden Linien geprägt. Jedes Mal einzigartig und nicht wiederholbar. Nicht zu vergessen ist, dass man auch dadurch etwas von der Kultur des Landes erfährt, eben Schriftbilder für die Kommunikation untereinander.

Doch gibt es eben auch „Techniken“ bzw. Fertigkeiten. Diese werden eben in den Kursen vermittelt. Für gutes Gelingen ist nicht nur die Konzentration, sondern eine innere Lockerheit und Vertrauen in sich selbst von Nöten.

Pinsel, Tusche und Papier sind hier vorhanden, doch langfristig sollte jeder sein eigenes „Werkzeug“ mitbringen.

Wenn Sie Interesse am Erlernen der japanischen Kalligrafie haben, rufen Sie mich bitte an (Kontaktdaten siehe unten).